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Martin P. Wedig

15 Jul 2019 - 10:04

Der Konjunkturbericht der KfW fokussiert Handelsberichte und den Abschwung vornehmlich der Deutschen Industrie. Seit 2016 sinkt das Bruttoinlandsprodukt - seit 2015 haben Investoren keinen Wertzuwachs bei Aktien zu verzeichnen. Neue Steuern wie die Besteuerung von CO2 auf mehreren Ebenen signalisieren, daß der Staat bei nachlassender Konjunktur nach neuen Einkünften ausspäht. Steile und ausgeprägte Einbrüche der Automobil- und Chemiebranche verlangen nach Kompensationen für einen Staatshaushalt mit wachsenden Aufgaben. Von der noch zum Wachstum beitragenden Bauwirtschaft wurde bereits vom privaten Käufer abgeschöpft. So bleiben konsequent Baufertigstellungen unter dem geschätzten Bedarf. Vier zusätzliche Arbeitstage stellen in 2020 eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes in Aussicht. Eine Trendumkehr fundamentiert eine solche auf Kalendereffekten beruhende Schätzung nicht. Das Standvermögen hat nachgelassen. Unruhig zuckt der DAX zwischen Widerständen und sucht Unterstützung. Eine ruhende Hand kann keinen politischen Befreiungsschlag leisten.

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