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News & Trading

Bilanzsaison – es geht in die richtig heiße Phase!

Die US-Bilanzsaison befindet sich in ihrer heißen Phase. Viele bedeutende Technologiewerte und traditionelle Unternehmen haben bereits ihre Zahlen veröffentlicht.

Highlight der Woche war mit Sicherheit das Zahlenwerk von Apple – wenngleich auch nicht jeder Anleger zu 100 Prozent zufrieden war. Besonders die Verkaufszahlen des iPhone, die etwas unter den sehr hohen Erwartungen ausfielen, sowie der Umsatzausblick, der ebenfalls leicht unter den ebenfalls sehr hohen Erwartungen lag, sorgten für schlechte Laune unter den Apple-verwöhnten Marktteilnehmern. Völlig übertrieben, wie wir finden!



Quelle: Reuters, Kurs in USD


Denn es gab genügend Lichtblicke und wenn ein Unternehmen in einem Quartal soviel Umsatz macht, wie manches Dax-Unternehmen nicht einmal an Marktkapitalisierung aufbringt – dann können wir hier schon von einem „Luxus-Problem“ sprechen. Sich Sorgen machen um Apple? Völlig unnötig...



Verdient Social Media genug Geld?


Nach Apple werden nun aber in der kommenden Woche (KW 31-2015) drei weitere Tech-Titel Zahlen vorlegen, die im Fokus stehen.

Ganz besonders dürfte hierbei der Social-Media-Gigant Facebook am Mittwoch nach US-Börsenschluss beäugt werden. Die Frage, ob sich mit Werbung in sozialen Netzwerken auf Dauer Geld verdienen lässt, beschäftigt schließlich eine ganze Branche. Alle wollen etwas vom großen Kuchen abhaben – der Kuchen ist aber umso größer je erfolgreicher der Branchenführer ist. Analysten erwarten bei Facebook einen Umsatzsprung um 36 Prozent auf fast 4 Mrd. Dollar. Das Ergebnis je Aktie soll wiederum von 42 Cents auf 47 Cents wachsen.



Quelle: Reuters, Kurs in USD

Update: Facebook floppt

Der Hype um das Online-Netzwerk Facebook hat bei Anlegern wohl jetzt erst einmal einen Dämpfer bekommen. Die jüngsten Quartalszahlen waren alles andere als berauschend. Zu Buche stehen ein Gewinnrückgang um fast 10 Prozent und ein Anstieg der Kosten von 82 Prozent auf sagenhafte 2,8 Mrd. Dollar.

Da bleibt unter dem Strich nicht viel übrig. Zuletzt 719 Mio. Dollar. Der Umsatz kletterte zwar um 39 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar und übertraf damit die Prognosen der Wall Street. Aber das war es auch, abgesehen davon, dass die Zahl der besonders wertvollen täglich aktiven User um 17 Prozent auf 968 Millionen zunahm. Einen positiven Aspekt enthielt die jüngste Bilanz dennoch: Die Werbeeinnahmen. Facebooks wichtigste Geldquelle stieg im letzten Quartal um 43 Prozent zum Vorjahr auf 3,8 Milliarden Dollar.



Beim deutlich kleineren Bruder Twitter ist ebenfalls großer Optimismus zu sehen. Im Rahmen der am Dienstag nach US-Börsenschluss vorgelegten Zahlen wird allerdings ein Umsatzsprung um 54 Prozent auf 481 Mio. Dollar und eine Ergebnisverdopplung auf 4 Cents je Aktie erwartet.

Update: Twitter und die Frage des Gewinns

Als Twitter-Aktionär muss man schon gute Nerven haben. Wir sahen es am Dienstagabend. Erst glänzte das Unternehmen mit besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen und dann kam der Schock. Schwaches Nutzerwachstum und ein ebenso schwacher Geschäftsausblick. Und schon ging es mit der Aktie bergab. Ein Minus von 10 Prozent. Was für eine Achterbahnfahrt - war das Papier doch zuvor noch rund 9 Prozent im Plus gelegen. So etwas tut weh, vor allem wenn man als Anleger zuvor auf der Long-Seite gewesen ist. Auf der anderen Seite:

Nur von der Aussicht, irgendwann einmal die roten Zahlen hinter sich zu lassen, kann man an der Börse nicht bestehen. Immerhin, der Umsatz war besser als erwartet. Für das zweite Quartal meldete Twitter einen Anstieg der Erlöse um 61 Prozent, verglichen mit dem Vorjahreswert, auf 502 Millionen Dollar.

Die Werbeeinnahmen nahmen zudem um 63 Prozent auf 452 Millionen Dollar zu. An dieser Stelle machen wir uns Hoffnung: Denn von diesen 452 Millionen Dollar entfielen 88 Prozent auf das Zukunftsgeschäft mit mobilen Anzeigen auf Smartphones oder Tablets. Ein Lichtblick (?). Dennoch muss klar gesagt werden:

Twitter verliert weiterhin Geld. 137 Millionen Dollar nach 145 Millionen Dollar im Vorjahresquartal – und das Nutzerwachstum gerät ins Stocken. Ein Anstieg von nicht einmal 10 Prozent. Twitter-Mitgründer Jack Dorsey sagte zu Recht bei der Bilanz-Veröffentlichung: „Wir sind mit unserem Wachstum nicht zufrieden“. Viele Börsianer auch nicht...


Der chinesische eBay-Konkurrent Baidu wird derweil schon seine Zahlen bereits am Montag nach US-Börsenschluss veröffentlichen. Die Erwartungen sehen hier einen Umsatzsprung von 38 Prozent auf 16,6 Mrd. Dollar und eine Ergebnisverbesserung von 10,09 Dollar je Aktie auf dann 10,63 Dollar je Aktie. 


Update: Baidu.com - Der Internetkonzern kann nicht überzeugen

China scheint für Börsianer derzeit kein gutes Pflaster zu sein. Zu den jüngsten herben Kursabschlägen gesellen sich teilweise auch noch magere Bilanzen bzw. dürftige Ausblicke von den bei uns bekannten Konzernen hinzu. Bestes Beispiel Baidu.com:

Dem chinesischen Internetkonzern gelang es zwar im zweiten Quartal 2015 zu überzeugen, doch der Ausblick für das dritte Quartal gefiel den Anlegern nicht. So stieg der Umsatz im zweiten Quartal wie erwartet um 38,3 Prozent auf 16,575 Mrd. Yuan bzw. 2,67 Mrd. Dollar.

Der operative Gewinn verringerte sich aber um 2,5 Prozent auf 3,47 Mrd. Yuan bzw. 559,6 Mio. Dollar. Die operative Marge sank dadurch um 9 Prozentpunkte auf 24,8 Prozent, was mit höheren Content-Kosten auf der Videoplattform iQiyi, gestiegenen Vertriebskosten für die O2O-Initiative und höheren Entwicklungskosten zusammenhängt. Der bereinigte Gewinn je ADR lag bei 11,19 Yuan bzw. 1,81 Dollar. Die Erwartungen hatten hier bei lediglich 1,71 Dollar gelegen.

Für das dritte Quartal stellt Baidu.com nun ein Umsatzwachstum um 34,4 bis 37,4 Prozent auf 2,93 bis 3,0 Mrd. Dollar in Aussicht, was deutlich unter dem aktuellen Umsatzwachstum liegt und daher für Enttäuschungen am Markt sorgte.



Medikamente, Zahncreme und Putzmittel laufen immer


Aus den klassischen Branchen werden in der kommenden Woche ebenfalls einige Highlights an Zahlen erwartet. Den Anfang macht am Dienstag der Pharmariese Pfizer. Die Frage wird hier sein, wie gut sich das Unternehmen inzwischen auf den starken Dollar einstellen konnte. Von den einzelnen Medikamenten dürfte vor allem der Erfolg des Brustkrebsmittels Ibrance von Interesse sein. Analysten erwarten indes einen 10-prozentigen Umsatzrückgang auf 11,4 Mrd. Dollar sowie einen Gewinnrückgang von 58 auf 52 Cents je Aktie.

Update: Pfizer kann überzeugen

Der US-Pharmakonzern Pfizer konnte im zweiten Quartal überzeugen und in der Folge die Prognosen für das Gesamtjahr erhöhen. Keine Selbstverständlichkeit in dieser Berichtssaison, wie wir mittlerweile wissen. Statt eines Gewinns von 1,95 bis 2,05 Dollar je Aktie erwartet das Unternehmen nun ein EPS von 2,01 bis 2,07 Dollar.

Pfizer profitierte im zweiten Quartal vom Erfolg des Impfmittels Prevnar 13, dessen Umsatz sich um 37 Prozent auf 1,5 Mrd. Dollar erhöhte. Dagegen sanken die Erlöse beim Schmerzmittel Celebrex um 71 Prozent auf 224 Mio. Dollar und bei Lyrica um 7 Prozent auf 1,22 Mrd. Dollar. Das neue Brustkrebsmedikament Ibrance erzielte einen Umsatz von 140 Mio. Dollar.

Der Gesamtumsatz von Pfizer sank daher um 7 Prozent auf 11,85 Mrd. Dollar, lag jedoch über den Erwartungen von 11,41 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn ging um 10 Prozent auf 2,63 Mrd. Dollar zurück. Das um Einmaleffekte bereinigte EPS lag mit 56 Cents über den Prognosen des Marktes von 51 Cents.


Einer ähnlichen Entwicklung muss sich wohl auch der Konsumgüterriese Procter & Gamble stellen. Trotz Umsatzgaranten aus dem Hygiene- und Haushaltsbereich drückt wohl auch hier der Dollar auf die Laune. Analysten prognostizieren einen 11-prozentigen Umsatzrückgang. Allerdings soll der Gewinn um 2 Cents auf 95 Cents je Aktie steigen. Bei Colgate-Palmolive sieht die Lage ähnlich aus. Auch hier wird ein Umsatzrückgang (-6,5 Prozent) prognostiziert, während der Gewinn um 3 Cents auf 70 Cents je Aktie sinken soll.


Update: Dollar belastet Procter & Gamble und Colgate-Palmolive

Die beiden großen amerikanischen Konsumgüter-Hersteller Procter & Gamble und Colgate-Palmolive litten im letzten Quartal erwartungsgemäß unter dem starken Dollar. Bei Procter & Gamble sank der Umsatz das sechste Quartal in Folge auf nun 17,79 Mrd. US-Dollar. Die Erwartungen wurden so verfehlt. Der Gewinn brach wiederum auf 521 Mio. US-Dollar ein. Das bereinigte EPS von 1 US-Dollar übertraf zwar die Erwartungen, dennoch zeigten sich die Anleger insgesamt wenig begeistert.

Ähnlich verhält es sich bei Colgate-Palmolive. Auch hier wurden die Erwartungen der Wall Street verfehlt. Der Umsatz sank das vierte Quartal in Folge auf 4,07 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn ging auf 574 Mio. US-Dollar bzw. 63 Cents je Aktie zurück.



Technik ist nicht immer einfach zu verkaufen


Der Donnerstag dürfte für die beiden früheren Konkurrenten Nokia und Siemens spannend werden. Beide Unternehmen haben sich von ihren Handy-Sparten seit geraumer Zeit getrennt und sind vor allem im Infrastrukturbereich unterwegs.

Während mit Nokia durch die Übernahme von Alctatel-Lucent eine neue Größe im Markt der Telekomausrüster entsteht, hat Siemens in seinen vielen Geschäftsfeldern weiterhin mit Problemen zu kämpfen. Ob das Heil dabei im Verkauf von Sparten liegt, muss sich erst noch zeigen. Bei Nokia scheint man mit dem Verkauf des Kartendienstes Here schon einen Schritt weiter zu sein. Allerdings dürfte sich auch das noch nicht auf die aktuellen Zahlen niederschlagen. Analysten rechnen mit einem Umsatzrückgang um 12 Prozent und einem Gewinnrückgang um 25 Prozent. Bei Siemens sieht es ganz anders aus. Der Umsatz soll dort von 17,9 Mrd. Euro auf 18,9 Mrd. Euro ansteigen. Der Gewinn je Aktie wiederum dürfte von 1,61 Euro auf 1,11 Euro zurückgehen.




Quelle: Reuters, Kurs in EUR


Update: Siemens und Nokia - Zwei alte Rivalen zeigen es allen

An sich haben der Industriekonzern Siemens und der Netzwerkkonzern Nokia nicht mehr viel gemeinsam. Doch am Donnerstag führen beide Aktien ihre jeweiligen Indizes mit großem Abstand an. Beide Konzerne konnten mit ihren Quartalszahlen für eine positive Überraschung sorgen.

Siemens musste zwar aufgrund höherer Personalausgaben einen Gewinnrückgang vermelden, so sank der Gewinn um 2 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Analysten hatten aber einen höheren Rückgang erwartet. Der Umsatzanstieg um 8 Prozent auf 18,8 Mrd. Euro überzeugte ebenso wie das Plus beim Auftragseingang um 4 Prozent auf 19,9 Mrd. Euro. Da zudem der Ausblick bestätigt wurde, führt die Siemens-Aktie den DAX an.

In Finnland ist die Begeisterung über das letzte Quartal von Nokia ebenfalls nicht zu stoppen. Zwar fiel der Umsatz um 4 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro, allerdings konnte der operative Gewinn um 11 Prozent auf 313 Mio. Euro verbessert werden. Neben der Euro-Schwäche profitierte Nokia dabei von der Fokussierung auf das obere Preissegment. Mit Spannung warten Anleger nun auf die Auswirkungen der Fusion mit Alcatel-Lucent zum neuen Branchenführer. Dort lief das Geschäft ebenfalls prächtig.



Die DAX-Größen berichten - von Bayer bis VW


Neben Siemens wird am kommenden Donnerstag mit Bayer auch ein Pharmariese (und zugleich das teuerste DAX-Unternehmen) über sein Geschäft berichten. Neben weiteren Details zur Abspaltung der MaterialScience-Sparte werden vor allem die Auswirkungen der Dollar-Stärke mit Spannung erwartet. Analysten gehen von einem Umsatzplus von 10,5 auf 11,8 Mrd. Euro aus. Daneben wird ein Anstieg des Gewinns je Aktie von 1,53 Euro auf 1,86 Euro prognostiziert.



Quelle: Reuters, Kurs in EUR


Update: Bayer top

Gerockt hat nach der Zahlen-Veröffentlichung das DAX-Schwergewicht Bayer. Ein hoher Umsatz, ein super Ergebnis im zweiten Quartal und dann noch ein positiver Ausblick – so macht das als Aktionär dann Spaß und lässt einen hoffen, dass die Aktie wieder zum alten Drive zurückfindet. Denn aktuell steht für die vergangenen sechs Monate gerade einmal ein Plus von etwas mehr als 1 Prozent zu Buche...


Beim kleineren Gesundheitskonzern Fresenius dürften sich die Dollar-Probleme noch einmal anders zeigen. Schließlich macht der Hauptumsatzbringer Fresenius Medical Care hauptsächlich in den USA mit Dienstleistungen rund um die Dialyse sein Geschäft. Analysten prognostizieren für Fresenius ein Umsatzplus von 5,5 Mrd. Euro auf 6,8 Mrd. Euro. Der Gewinn je Aktie soll von 0,47 Euro auf 0,60 Euro steigen.

Update: Fresenius erhöht zum zweiten Mal die Prognose

Der Gesundheitskonzern Fresenius konnte auf ganzer Linie überzeugen. Nach einem deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg erhöhte der DAX-Konzern die Prognose für das Gesamtjahr – bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Konkret soll das Konzernergebnis nun währungsbereinigt um 18 bis 21 Prozent steigen, nachdem bisher ein Wachstum von 13 bis 16 Prozent erwartet worden war. Der währungsbereinigte Anstieg des Konzernumsatzes wird nun bei 8 bis 10 Prozent erwartet.

Auslöser für diese Entwicklung ist das starke Geschäft im ersten Halbjahr. Fresenius konnte den Umsatz um 25 Prozent auf 13,4 Mrd. Euro steigern. Währungsbereinigt betrug der Anstieg immerhin noch 13 Prozent. Das Betriebsergebnis EBIT verbesserte sich um 30 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro (währungsbereinigt: +15 Prozent), während der Nettogewinn um 32 Prozent auf 642 Mio. Euro (währungsbereinigt: +19 Prozent) anwuchs. Die Aktie kletterte in einer erster Reaktion auf ein neues Rekordhoch, fiel im Handelsverlauf jedoch wieder zurück.



Nach den starken Daimler-Zahlen am gestrigen Donnerstag werden die Zahlen des größten europäischen Autobauers Volkswagen am Mittwoch noch einmal mit anderen Augen betrachtet werden. Probleme in Südamerika oder China sollten hierbei besonders im Fokus stehen. Analysten erwarten dennoch ein Umsatzplus von 51 Mrd. Euro auf 53 Mrd. Euro. Beim Gewinn wird ein Rückgang von 6,47 Euro je Aktie auf 6,37 Euro erwartet. Der starke Dollar dürfte auch hier grüßen.

Update: Volkswagen floppt

Enttäuscht zeigte sich die Börse auch bei Volkswagen, nachdem der Konzern zur Wochenmitte bei der Absatzprognose zurückgerudert hatte. Die jüngste Flaute auf dem für die Wolfsburger wichtigsten Markt China und teils dramatische Einbrüche in anderen Absatzregionen setzen dem VW-Konzern zu: Der Überschuss fiel zwischen April und Ende Juni um 16 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Auf Sicht der ersten sechs Monate liegt der Überschuss sogar unter dem Vorjahreswert: Ein Prozent runter auf 5,66 Milliarden Euro.



Bei der Lufthansa, die ebenfalls am Donnerstag Zahlen vorlegt, dürfte die Dollar-Problematik durch den niedrigen Ölpreis ausgeglichen worden sein. Analysten prognostizieren im Schnitt einen Umsatzanstieg von 7,7 auf 7,9 Mrd. Euro, während der Gewinn von 0,38 Euro auf 1,08 Euro in die Höhe schnellen dürfte.

Update: Lufthansa: Der Kranich profitiert vom billigen Kerosin

Die größte deutsche Fluggesellschaft konnte für das erste Halbjahr 2015 eine solide Geschäftsentwicklung und eine Ergebnissteigerung in allen operativen Geschäftsfeldern vermelden. Vor allem der rückläufige Ölpreis und die daraus resultierenden Kosteneinsparungen für Kerosin führten zu dieser Entwicklung. Der Halbjahresumsatz der Lufthansa stieg um 8,5 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis stieg in den ersten sechs Monaten 2015 auf 954 Mio. Euro. Im Vorjahr hatte die Lufthansa noch einen Verlust von 79 Mio. Euro ausgewiesen.

Hauptproblem für die Zukunft sind die dauerhaft niedrigeren Ticketpreise. Laut Finanzvorstand Simone Menne geht die Lufthansa davon aus, dass sich das Preisniveau für Flugtickets im zweiten Halbjahr nicht erholen wird. Trotz dieser Aussichten bestätigt die Lufthansa ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2015 mit einem Adjusted EBIT von mehr als 1,5 Mrd. Euro vor Streikkosten. Im Halbjahr hatte diese Kennzahl bei 468 Mio. Euro gelegen. An der Börse wurden die Zahlen nach anfänglichem Optimismus mit Verkäufen quittiert.





Anleger und Trader, die sich in den genannten Aktien engagieren möchten, finden auf der Seite https://de.citifirst.com/DE/Produktsuche/Mini_Futures zahlreiche Mini Futures, um gehebelt an steigenden oder fallenden Kursen zu partizipieren.

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