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Berichtssaison liefert neue Gesprächsthemen

Nach den US-Präsidentschaftswahlen und dem Sieg des Immobilienmoguls Donald Trump gibt es einige Gesprächsthemen weniger, so dass das Interesse für die neuesten Bilanzen steigen sollte. Auch wenn die Berichtssaison zum dritten Quartal 2016 so langsam ausklingt, bleiben doch auf beiden Seiten des Atlantiks einige Nachzügler oder Unternehmen, die abseits des Kalenderjahres berichten, übrig.

In der kommenden Woche berichten unter anderem RWE (Montag); Merck, United Internet, Home Depot (Dienstag); Wirecard, Cisco (Mittwoch) Wal-Mart und Salesforce.com (Donnerstag).



RWE: Neue Angriffstaktik


Die beiden großen deutschen Energieversorger E.ON und RWE litten in den vergangenen Jahren unter den Folgen der Energiewende. Das traditionelle Kraftwerksgeschäft brach immer mehr weg. Während RWE seine Ökostromtochter innogy abspaltete, brachte E.ON mit Uniper seine Kraftwerkssparte an die Börse und konzentriert sich selbst auf Erneuerbare Energien. Das soll jedoch nicht heißen, dass die traditionellen Kraftwerksbereiche keine Zukunftschancen hätten. Wie der neue RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz in einem Interview mit dem "Handelsblatt" vom 8. November sagte, will das Unternehmen nun sogar „wieder in die Offensive gehen.“ Bei diesem Vorhaben helfen die Einnahmen aus dem innogy-IPO. Allerdings soll es angesichts des angespannten Marktumfelds auch weitere Einsparungen geben. In der kommenden Woche werden Investoren jedoch erst einmal gespannt auf die neuesten Geschäftsergebnisse schauen.

Update RWE: Einsparungen & positive Einmaleffekte besonders hilfreich
RWE konnte nach der Bekanntgabe seiner Neunmonatszahlen die Gesamtjahresprognose erhöhen. Allerdings nur im Bereich Konventionelle Stromerzeugung. Dort wurde das betriebliche Ergebnis in den ersten neun Monaten um 7 Prozent auf 435 Mio. Euro gesteigert. Dabei haben vor allem Einsparungen, aber auch einige positive Einmaleffekte geholfen. Konzernweit wurde jedoch ein Rückgang um 20 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro verbucht. Das bereinigte Nettoergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 227 Mio. Euro verringert. Daher wurde zwar die Prognose im Bereich Konventionelle Stromerzeugung erhöht, konzernweit bleiben die Ziele jedoch unverändert. RWE geht von einem EBITDA zwischen 5,2 bis 5,5 Mrd. Euro aus. Für das betriebliche Ergebnis werden 2,8 bis 3,1 Mrd. Euro, für das bereinigte Nettoergebnis 500 bis 700 Mio. Euro erwartet.


Quelle: Reuters




Merck: Investitionen in China


Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck wird seine neuesten Geschäftsergebnisse am Dienstag bekannt geben. Allerdings war das DAX®-Unternehmen schon zuvor sehr fleißig. Am 4. November hat Merck eine Pharmaproduktionsstätte in Nantong eingeweiht, die insgesamt eine Investition von 170 Mio. Euro darstellt. Hier werden hochwertige Arzneimittel produziert, die in Chinas Liste der unentbehrlichen Medikamente aufgeführt sind. Bei der Einweihungsfeier kündigte Merck eine weitere Investition in Höhe von rund 80 Mio. Euro in ein Life-Science-Center in der Nähe des Pharmabetriebs in Nantong an, in dem hochreine anorganische Salze, Produkte für Zellkulturmedien sowie Fertigkulturen hergestellt werden sollen. Damit will das Unternehmen noch stärker von den enormen Wachstumsmöglichkeiten profitieren, die die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt bereithält.

Update Merck: Rekordübernahme zahlt sich früh aus
Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck profitierte auch im dritten Quartal 2016 von der Übernahme des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich. Immerhin der größte Zukauf der Unternehmensgeschichte. Merck erzielte im dritten Quartal 2016 ein Umsatzwachstum von 19,3 Prozent. Das EBITDA vor Sondereinflüssen wuchs kräftig um 24,3 Prozent. Laut Konzernchef Stefan Oschmann hatte Merck ein „gutes drittes Quartal“. Außerdem wird der Ergebnisausblick für das Gesamtjahr erhöht. Gleichzeitig sei man bei der Umsetzung der Strategie gut vorangekommen. Merck habe die Pharma-Pipeline weiterentwickelt und sei dabei, die Kostensynergien aus der Akquisition von Sigma-Aldrich schneller zu realisieren als geplant. Während die Umsätze für 2016 weiterhin bei 14,9 bis 15,1 Mrd. Euro gesehen werden, wurde die Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen von 4,25 bis 4,4 auf 4,45 bis 4,6 Mrd. Euro angehoben.


Quelle: Reuters



United Internet: Zurück zu alten Höchstständen?


Die Aktie des Internet- und Telekomkonzerns United Internet stand nach dem Erreichen neuer Allzeithochs in 2015 in diesem Jahr unter Druck. Dabei hat das TecDAX®-Unternehmen, das für Online-Angebote wie GMX oder web.de sowie 1&1 bekannt ist, seinen profitablen Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt. Nur wollte sich diese positive Entwicklung nicht mehr so recht im Aktienkurs niederschlagen. Möglicherweise kann United Internet neue Euphorie entfachen, wenn am kommenden Dienstag erfreuliche Zahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016 präsentiert werden. Positiv auf den Aktienkurs hat sich bereits die jüngste Ankündigung ausgewirkt, dass sich der Finanzinvestor Warburg Pincus für rund 450 Mio. Euro eine 33,33-prozentige Beteiligung am United-Internet-Geschäft mit Business Applications (bisher 1&1 Internet SE) sichert.

Update United Internet: Noch mehr Kunden
Der Internet- und Telekomkonzern United Internet konnte in den ersten neun Monaten 2016 einmal mehr viele neue Kunden begrüßen und sich in Sachen Kundenfang auch für den Rest des Jahres sehr optimistisch zeigen. Zwischen Januar und September stieg die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge um 780.000 auf 16,75 Millionen Verträge. Auf Gesamtjahressicht sollen es 940.000 bis 960.000 neue Verträge sein. Allerdings kostet der Kundenfang Geld. Beispielsweise müssen Rabatte verbucht werden. Daher wurde die Umsatz- und Ergebnisprognose leicht nach unten gefahren. Die 2016er-Umsätze werden vom Management des TecDAX®-Unternehmens bei 3,94 bis 3,96 Mrd. Euro (vorherige Prognose: etwa 4 Mrd. Euro) gesehen. Das EBITDA soll auf 835 bis 845 Mio. Euro zulegen. Zuvor hatte United Internet einen Wert in Höhe von etwa 850 Mio. Euro angepeilt. In den ersten neun Monaten legte der Umsatz um 6,4 Prozent (währungsbereinigt +6,9 Prozent) auf 2,93 Mrd. Euro zu, während das EBITDA um 13,4 Prozent (währungsbereinigt +14,1 Prozent) auf 613,3 Mio. Euro kletterte.


Quelle: Reuters



Home Depot: Aller guten Dinge sind drei


Dank der Erholung am US-Häusermarkt konnte die weltgrößte Baumarktkette im zweiten Quartal 2016 neue Rekordwerte bei den Umsätzen und dem Gewinn verbuchen. Kein Wunder, dass sich Investoren fragen, ob das dritte Quartal ähnlich positiv ausgefallen ist. Am Dienstag vor dem US-Börsenstart werden wir es erfahren. Analysten gehen derzeit laut Reuters-Konsens von einem Umsatzplus gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 5,7 Prozent auf 23,07 Mrd. US-Dollar aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll laut den durchschnittlichen Analystenprognosen um 22 Cents auf 1,58 US-Dollar angestiegen sein. Dabei lief es auf der Ergebnisseite zuletzt noch besser als bei den Umsätzen. Home Depot hat die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bereits zwei Mal angehoben. Warten wir ab, ob aller guten Dinge wirklich drei sind.

Update Home Depot: Noch ein Stück optimistischer
Home Depot hat es wieder getan. Nachdem die weltgrößte Baumarktkette die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2016 bereits zwei Mal angehoben hatte, wurden die Ziele bei der Vorlage der Geschäftszahlen zum dritten Quartal erneut nach oben geschraubt. Beim bereinigten Gewinn je Aktie wird mit einem Zuwachs von 15,9 Prozent auf 6,33 US-Dollar gerechnet. Bisher lag die Prognose bei 6,31 US-Dollar. Die Umsatzziele wurden bestätigt. Demnach sollen die Erlöse um 6,3 Prozent zulegen. Auf vergleichbarer Basis wird mit einem Plus von 4,9 Prozent gerechnet. Im dritten Quartal kletterten die Umsatzerlöse um 6,1 Prozent auf 23,15 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn stieg um 14,1 Prozent auf 1,97 Mrd. US-Dollar bzw. 1,60 US-Dollar je Aktie. Damit wurden die Markterwartungen geschlagen. Analysten gingen laut Reuters-Konsens von einem Umsatzplus gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 5,7 Prozent auf 23,07 Mrd. US-Dollar aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie sollte um 22 Cents auf 1,58 US-Dollar ansteigen. Das Unternehmen profitierte erneut von der Erholung am US-Häusermarkt und damit steigenden Hauspreisen sowie höheren Löhnen. Dies veranlasste die Hausbesitzer dazu, mehr Geld für Renovierungen und Verschönerungen auszugeben.


Quelle: Reuters, Kurs in USD



Wirecard: Interessante Gelegenheiten


Anfang Oktober hatte Wirecard wieder einmal seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016 angehoben. Der Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München rechnet aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 298 bis 312 Mio. Euro, nachdem man zuvor einen Wert zwischen 290 bis 310 Mio. Euro in Aussicht gestellt hatte. Dabei konnte das Unternehmen seinen beeindruckenden Wachstumskurs der vergangenen Jahre zuletzt vor allem dank des boomenden Online-Handels fortsetzen. Geholfen haben auch interessante Kooperationen wie die Zusammenarbeit mit der Alibaba-Zahlungslösung Alipay.

Update Wirecard: Internethandel sorgt für Umsatz- und Ergebnisverbesserungen
Der Zahlungsabwickler Wirecard hat auch in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 vom boomenden Internethandel profitiert. Außerdem kommt dem TecDAX®-Unternehmen aus Aschheim bei München die Wachstumsdynamik in vielen Schwellenländern zugute. Zwischen Januar und September kletterten die Umsatzerlöse um 33,0 Prozent auf 719,4 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg sogar um 35,1 Prozent auf 213,9 Mio. Euro. Darüber hinaus gab Wirecard eine Ergebnisprognose für 2017 heraus. Für das kommende Geschäftsjahr wird der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in einer Bandbreite von 382 bis 400 Mio. Euro gesehen. Für 2016 hatte das Management die Aussichten vor kurzem auf 298 bis 312 Mio. Euro angehoben und nun bestätigt.


Quelle: Reuters



Cisco Systems: Wachsender Konkurrenzdruck


Der Netzwerkspezialist Cisco Systems wird am Mittwochabend nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 (Ende Oktober) vorlegen. Analysten gehen derzeit laut Reuters-Konsens von einem leichten Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich um 2,7 Prozent auf 12,34 Mrd. US-Dollar aus. Das bereinigte EPS soll laut Analysteneinschätzung wiederum mit 59 Cents auf dem Niveau des Vorjahres verbleiben. Dabei dürfte es Cisco zuletzt nicht einfach gehabt haben, da der Konkurrenzdruck in der Branche, zum Beispiel durch Huawei oder Hewlett Packard Enterprise (HPE) sowie durch neue, auf der Cloud basierende Netzwerk-Lösungen zugenommen hat.

Update Cisco Systems: Prognose überzeugt nicht
Mit den Ergebnissen zum ersten Quartal des Fiskaljahres 2016/17 (Ende Oktober) konnte Cisco Systems die Markterwartungen schlagen. Allerdings reagierten Investoren enttäuscht auf den Ausblick. Im abgelaufenen Dreimonatszeitraum lagen die Umsätze bei 12,35 Mrd. US-Dollar und damit um 2,6 Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Nettogewinn fiel um 4 Prozent auf 2,32 Mrd. US-Dollar. Bereinigt um Einmaleffekte lag der Gewinn je Aktie bei 61 Cents. Analysten gingen zuvor laut Reuters-Konsens von einem leichten Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich um 2,7 Prozent auf 12,34 Mrd. US-Dollar aus. Das bereinigte EPS sollte laut Analysteneinschätzung wiederum mit 59 Cents auf dem Niveau des Vorjahres verbleiben. Während die Geschäftsergebnisse über den Prognosen lagen, konnte der Ausblick auf das laufende zweite Geschäftsquartal 2016/17 (Ende Januar) nicht überzeugen. Cisco stellt ein bereinigtes EPS von 55 bis 57 Cents in Aussicht. Analysten hatten zuvor laut Reuters-Konsens im Schnitt mit einem Wert in Höhe von 59 Cents gerechnet. 


Quelle: Reuters, Kurs in USD



Wal-Mart: Investitionen in die Zukunft


Der weltweit größte Einzelhändler Wal-Mart wird dank seines Online-Vorstoßes immer mehr zum Konkurrenten für den E-Commerce-Riesen Amazon. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist es, den Kunden genügend Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck arbeitet Wal-Mart mit immer mehr Anbietern von so genannten mobile wallets zusammen. Auch im dritten Quartal dürfte das Online-Geschäft einen großen Teil zum Unternehmenswachstum beigetragen haben. Analysten rechnen laut Reuters-Konsens im Schnitt mit einem Umsatzanstieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 1 Prozent auf 118,61 Mrd. US-Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie wird dagegen mit einem geringen Rückgang um 3 Cents auf 96 Cents gerechnet.

Update Wal-Mart: Licht und Schatten
Der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart hat gemischte Zahlen für das dritte Quartal präsentiert. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 98 Cents (Vorjahr: 99 Cents) und damit über den Reuters-Konsensschätzungen von 96 Cents. Darüber hinaus wurde das untere Ende der EPS-Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Statt 4,15 bis 4,35 US-Dollar, traut man sich bei Wal-Mart nun einen Wert zwischen 4,20 und 4,35 US-Dollar zu. Allerdings hatte Wal-Mart die Markterwartungen im dritten Quartal trotz eines leichten Umsatzanstiegs um 0,7 Prozent auf 118,18 Mrd. US-Dollar auf der Umsatzseite enttäuscht. Analysten rechneten laut Reuters-Konsens im Schnitt mit einem Plus von 1 Prozent auf 118,61 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen hatte mit negativen Wechselkurseinflüssen und unter den Erwartungen liegenden vergleichbaren Umsätzen auf dem heimischen US-Markt zu kämpfen. Diese stiegen lediglich um 1,2 Prozent. Im Gegensatz dazu wurden Erfolge beim Online-Verkauf gemeldet.


Quelle: Reuters, Kurs in USD



Salesforce.com: Hoher Konkurrenzdruck


Der SAP-Konkurrent Salesforce.com hat sich vor einigen Wochen als einer der letzten großen Interessenten aus dem Bieterrennen um den Kurznachrichtendienst Twitter verabschiedet. Dabei hatte man gerade dem weltweit führenden Anbieter von Software aus dem Internet ein besonders großes Interesse an einer möglichen Twitter-Übernahme nachgesagt. Stattdessen muss Twitter alleine zurechtkommen und sein schwaches Wachstum bei den Nutzerzahlen ankurbeln, während man sich bei Salesforce.com wieder verstärkt dem zukunftsträchtigen Geschäft mit Cloud Computing widmen wird. Allerdings ist auch dieses nicht einfach. Schließlich ist die Konkurrenz groß, da jeder ein möglichst großes Kuchenstück vom lukrativen Zukunftsmarkt abbekommen möchte. Aus diesem Grund müssen hohe Wachstumsinvestitionen getätigt werden, während die Preise unter dem hohen Konkurrenzdruck leiden. Am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss wird Salesforce.com Investoren darüber informieren, wie die Geschäfte im dritten Quartal gelaufen sind.

Update Salesforce.com: Wachstum auf Kosten des Gewinns
Der SAP-Konkurrent und die weltweite Nummer eins, wenn es um das Thema Software aus der Cloud geht, Salesforce.com, konnte Investoren zuletzt ganz besonders mit dem Ausblick auf das laufende vierte Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 (Ende Januar) überzeugen. Während Analysten laut Reuters-Konsens zuletzt mit einem Umsatz in Höhe von 2,24 Mrd. US-Dollar gerechnet hatten, stellt das Salesforce.com-Management Erlöse zwischen 2,27 und 2,28 Mrd. US-Dollar in Aussicht. Im gerade zu Ende gegangenen dritten Geschäftsquartal lagen die Umsatzerlöse bei 2,14 Mrd. US-Dollar und damit um 25,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Marktexperten hatten zuvor laut Reuters im Schnitt mit einem Wert von 2,12 Mrd. US-Dollar gerechnet. Allerdings bleibt die Lage auf der Ergebnisseite angesichts hoher Investitionen und eines anhaltenden Wettbewerbsdrucks angespannt. Möglicherweise hilft der Umstand, dass Salesforce.com im kommenden Fiskaljahr 2017/18 die Grenze von 10 Mrd. US-Dollar an Umsatz erstmals knacken will. Dies wäre ein Ausdruck für das rasante Wachstum.



In der kommenden Woche finden Sie dann an dieser Stelle Updates, wie die jeweiligen Unternehmensergebnisse ausgefallen sind.

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