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Berichtssaison: Jetzt geht’s richtig los

Während Alcoa für einen schwachen Start in die Berichtssaison für das dritte Quartal 2016 gesorgt hatte, konnten zuletzt ganz besonders die US-Banken überzeugende Quartalsergebnisse abliefern. In der kommenden Woche geht es jedoch so richtig rund. Mit den neuesten Apple-Zahlen ist sogar eines der Highlights einer jeden Berichtssaison dabei. Der Konzern mit dem Apfel im Logo berichtet am Dienstag nach US-Börsenschluss.

Berichtssaison: Jetzt geht’s richtig los

Während Alcoa für einen schwachen Start in die Berichtssaison für das dritte Quartal 2016 gesorgt hatte, konnten zuletzt ganz besonders die US-Banken überzeugende Quartalsergebnisse abliefern. In der kommenden Woche geht es jedoch so richtig rund. Mit den neuesten Apple-Zahlen ist sogar eines der Highlights einer jeden Berichtssaison dabei. Der Konzern mit dem Apfel im Logo berichtet am Dienstag nach US-Börsenschluss.  

Außerdem schauen Anleger auf die Zahlen von Alibaba (Dienstag); Bayer, Barrick Gold, Tesla Motors (Mittwoch); Deutsche Bank, Volkswagen, Amazon, Twitter (Donnerstag) und ExxonMobil (Freitag).

Alibaba: Chinesen zeigen sich in Kauflaune

Laut Angaben des Pekinger Statistikamtes wuchs die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal um 6,7 Prozent. Damit zeigte sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt überraschend robust, nachdem es zu Beginn dieses Jahres einige Sorgen gegeben hatte, dass die Wachstumsdynamik abrupt abnehmen könnte. Besonders erfreulich fiel zuletzt der stetig steigende Beitrag des Konsums zur Gesamtleistung. Dies kommt insbesondere dem chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba zugute. Das Unternehmen hatte zuletzt jedoch nicht nur von der wachsenden Kauflust der Chinesen profitiert. Vielmehr sorgen die Verbreitung des mobilen Internets und das Aufkommen von Geräten wie Smartphones und iPads für einen zusätzlichen Wachstumsschub. Dieser Trend dürfte sich auch in den Zahlen zum dritten Quartal zeigen.


Quelle: Reuters


Apple profitiert von Problemen bei der Konkurrenz

Im ersten Halbjahr hatte Apple seit langer Zeit wieder mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen. Zum ersten Mal überhaupt verzeichnete das Unternehmen rückläufige iPhone-Verkäufe. Allerdings hat die Markteinführung des iPhone 7 und iPhone 7 Plus eine neue Euphorie rund um die zwischenzeitlich schwächelnde Apple-Aktie entfacht. Investoren werden ganz genau darauf achten, wie die Verkäufe der neuesten iPhone-Generation angelaufen sind. Zumal das iPhone trotz der Entwicklung neuer Geschäftsfelder auf absehbare Zeit das mit Abstand wichtigste Produkt für Apple bleiben sollte. Im Fall von Apple wird angesichts des Erfolgs des iPhones sogar gerne vom Ein-Produkt-Unternehmen gesprochen. Dabei kam Apple zuletzt gewissermaßen ein Glücksfall zugute. Konkurrent Samsung musste die Produktion seines Top-Modells Galaxy Note 7 wegen Problemen bei den Akkus einstellen.

Update Apple: Licht und Schatten
Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 (Ende 24. September) musste Apple den dritten Umsatzrückgang in Serie hinnehmen. Die Erlöse schrumpften um 9 Prozent auf 46,9 Mrd. US-Dollar. Damit wies das Unternehmen zum ersten Mal seit 2001 auch für das Gesamtjahr einen Erlösrückgang aus (-8 Prozent auf 215,6 Mrd. US-Dollar). Auch der Nettogewinn war rückläufig. Ein Grund: Wieder einmal fielen die Smartphone-Absätze. Allerdings hielt sich der Rückgang mit 5 Prozent auf 45,4 Millionen Geräte in Grenzen. Zudem konnte Konzernchef Tim Cook auf die rege Nachfrage nach den neuesten Modellen iPhone 7 und 7 Plus verweisen. Enttäuschender fiel dagegen auf Investorenseite der Blick nach China aus. Die dortigen Erlöse schrumpften um 30 Prozent. Dabei hatte Apple, wie viele andere Konzerne, gerade die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt als Zukunftsmarkt auserkoren. Sehr erfreulich fiel jedoch der Blick auf die nun auf 237,6 Mrd. US-Dollar angewachsenen Geldreserven aus.


Quelle: Reuters


Bayer: Eine Mammutaufgabe

Bayer hat eine Mammutaufgabe vor sich. Schließlich will der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern den US-Saatgutspezialisten Monsanto übernehmen. Dabei stellen sich viele Fragen. Neben der ständigen Kritik, die beispielsweise von Umweltverbänden auf Monsanto einprasselt, gilt es für Bayer natürlich auch die Regulierungsbehörden zu überzeugen. Außerdem bleibt die Frage, ob Bayer am Ende nicht zu viel bezahlen muss, nachdem das Monsanto-Management das DAX-Unternehmen zu einer Anhebung des Angebots auf rund 66 Mrd. US-Dollar bewegt hatte. In diesem Fall würde es helfen, wenn Bayer am Mittwoch gute Ergebnisse für das dritte Quartal 2016 vorlegen kann.

Update Bayer: Gut gerüstet
Während sich Bayer auf die Monsanto-Übernahme vorbereitet, konnte der Leverkusener DAX®-Konzern erfreuliche Quartalsergebnisse abliefern. Die Konzernumsätze kletterten zwischen Juli und September um 2,3 Prozent auf 11,3 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis legte um 18,8 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro zu. Besonders gut lief es zuletzt im Geschäft mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln (Pharmaceuticals). Auf der Ergebnisseite machten sich wiederum Sonderaufwendungen in Verbindung mit der vereinbarten Akquisition von Monsanto, für Effizienzsteigerungsmaßnahmen sowie Kosten für die Integration erworbener Geschäfte bemerkbar. Auch in Sachen Monsanto-Übernahme hatte Bayer gute Nachrichten parat. Laut Unternehmensangaben sei man mit der vereinbarten Akquisition zuletzt strategisch einen großen Schritt vorangekommen. Bleibt jetzt nur zu hoffen, dass die Regulierungsbehörden mitspielen.


Quelle: Reuters



Barrick Gold: Höhere US-Leitzinsen voraus?

Aufgrund des gestiegenen Goldpreises erlebte die Aktie des kanadischen Goldminenbetreibers Barrick Gold zu Beginn dieses Jahres einen wahren Höhenflug. Zuletzt erlebte der Goldpreis jedoch eine Schwächephase und damit letztlich auch die Barrick-Gold-Anteilsscheine. Ein Grund ist die Aussicht auf steigende Leitzinsen in den USA. Im November dürfte es noch nicht so weit sein, allerdings scheint der Markt derzeit eine Zinserhöhung vonseiten der Notenbank Fed Mitte Dezember einzupreisen. Höhere Zinsen in den USA dürften sich negativ auf die Rohstoff- und Edelmetallpreise und damit letztlich auch auf den Barrick-Gold-Aktienkurs auswirken. Zwar versucht Barrick Gold weiterhin die Kosten zu senken und die Schulden nach unten zu fahren. Der Goldpreis hat sich zuletzt jedoch als besonders wichtiger Impulsgeber erwiesen.


Update Barrick Gold: Sparen hilft

Der kanadische Goldminenbetreiber Barrick Gold muss in den kommenden Monaten möglicherweise mit höheren Zinsen in den USA und damit einer unvorteilhaften Goldpreisentwicklung fertig werden. Im dritten Quartal 2016 feierten die Kanadier allerdings noch einige Erfolge. Barrick Gold verzeichnete für das September-Quartal einen Gewinnanstieg auf 175 Mio. US-Dollar, nach einem Minus von 264 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Mit 24 Cents lag der bereinigte Gewinn je Aktie über den Markterwartungen von 20 Cents (Reuters-Konsens). Das Unternehmen profitierte von niedrigeren Kosten, einer geringeren Schuldenlast und höheren Goldpreisen. Zudem wurde das Produktionsziel für das Gesamtjahr 2016 erhöht, während die Produktionskosten weiter nach unten gefahren werden sollen.



Quelle: Reuters


Tesla Motors will Zweifel ausräumen

Seine Geschäftszahlen zum dritten Quartal 2016 will Tesla Motors am Mittwoch, den 26. Oktober nach US-Börsenschluss bekannt geben. Doch schon zuvor sorgte das Unternehmen für sehr viel Gesprächsstoff. Nach den Enttäuschungen im ersten Halbjahr konnte man im dritten Quartal wieder etwas überzeugendere Auslieferungs- und Produktionszahlen abliefern. Zudem sorgten nun die Diskussionen um den Tesla-„Autopiloten“ und eine neue Produktankündigung für Aufsehen. Der kalifornische Elektrowagenbauer will alle neugebauten Autos mit der entsprechenden Technik ausrüsten, um eines Tages autonom fahren zu können. Warten wir ab, ob dieser Schritt dazu beitragen kann, die letzten Zweifel am Tesla-Geschäftsmodell, das zuletzt ein Verlustquartal nach dem anderen produziert hat, auszuräumen.

Update Tesla Motors: Plötzlich profitabel

Tesla Motors hat es geschafft. Nach langer Zeit hat der kalifornische Elektrowagenbauer einen Quartalsgewinn eingefahren. Zwischen Juli und September 2016 lag der Gewinn bei 22 Mio. US-Dollar, nach einem deutlichen Minus von 293,2 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Auch im vierten Quartal soll ein Gewinn verbucht werden. Die Umsätze konnten auf 2,3 Mrd. US-Dollar mehr als verdoppelt werden. Tesla hatte weitere gute Nachrichten parat. Das massenmarkttaugliche Model 3 will das Unternehmen im kommenden Jahr ganz ohne Kapitalerhöhung herausbringen. Darüber hinaus kommt die Produktion immer besser in Gang. Es bleibt bei dem Ziel, in der zweiten Jahreshälfte 2016 mehr als 50.000 Autos auszuliefern. Nachdem Tesla mit der SolarCity-Übernahme, der teuren Autoproduktion und des Baus der „Gigafactory“ hohe finanzielle Risiken eingegangen ist, signalisieren die jüngsten Geschäftszahlen möglicherweise eine Wende in Richtung Profitabilität.




Quelle: Reuters


Deutsche Bank: Die dicken Brocken bleiben offen

In den vergangenen Wochen verging kaum ein Tag ohne, dass es Neuigkeiten in Bezug auf die Deutsche Bank gegeben hätte. Dabei wechselten sich Krisenmeldungen und Erfolge ab. Zwar könnte man sich mit einem Vergleich in Höhe von 38 Mio. US-Dollar der Streitigkeiten vor Gericht in den USA mit Investoren rund um den Vorwurf der Manipulation des Silberpreises entledigen. Leider bleiben die ganz dicken Brocken in Sachen Rechtsstreitigkeiten noch offen. Zu ihnen zählt vor allem die Forderung des US-Justizministeriums von 14 Mrd. US-Dollar. Dabei geht es um Geschäfte mit hypothekengedeckten Wertpapieren, die zwischen 2005 und 2007 getätigt wurden und letztlich zur Immobilienkrise in den USA beigetragen haben sollen. Auch die Zahlen zum dritten Quartal dürften von den Kosten für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten beeinflusst worden sein.

Update Deutsche Bank: Weitere Fortschritte

Nachdem die Deutsche Bank zuletzt vor allem für negative Schlagzeilen bekannt war, konnte das Institut mit den Ergebnissen für das dritte Quartal 2016 für einige positive Überraschungen sorgen. Ähnlich wie im Fall einiger großer US-Investmentbanken profitierte auch die Deutsche Bank zuletzt vom starken Anleihenhandel. Darüber hinaus sanken die Rechtskosten etwas. Während die Erträge von 7,3 Mrd. Euro im Vorjahr auf 7,5 Mrd. Euro leicht gesteigert wurden, lag der Nachsteuergewinn bei 278 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum wurde noch ein satter Verlust in Höhe von 6,0 Mrd. Euro ausgewiesen. Darüber hinaus stellte Konzernchef John Cryan die Fortschritte heraus, die die Deutsche Bank beim Konzernumbau machen konnte.




Quelle: Reuters


Volkswagen kommt gut zurecht

Noch immer begleitet Volkswagen der Abgas-Skandal. Dies dürfte sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich die Wolfsburger offenbar inzwischen auf die schwierige Lage eingestellt haben. Besonders überzeugend lief es zuletzt in der Nutzfahrzeugsparte. Allerdings konnten sich die Verkäufe auch im Pkw-Bereich trotz Dieselgate sehen lassen. Diese Entwicklung dürften auch die am Donnerstagvormittag zu veröffentlichenden Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal 2016 zeigen. Trotzdem dürfte es noch eine Weile dauern, bis Volkswagen den ganz großen Befreiungsschlag in Sachen Dieselgate feiern kann.

Update Volkswagen: Noch nicht aus dem Gröbsten raus

Während Volkswagen zuletzt einige Fortschritte bei der Beilegung des Abgas-Skandals in den USA machen konnte, präsentierten die Wolfsburger nun ordentliche Ergebnisse für das dritte Quartal 2016. Dies ist umso erfreulicher, wenn man die Vielzahl an Herausforderungen bedenkt, mit denen das Management fertig werden muss. Zwischen Juli und September wurden die Umsatzerlöse auf Konzernebene um 1 Prozent auf 52,0 Mrd. Euro gesteigert. Der Nettogewinn lag bei 2,3 Mrd. Euro. Allerdings wurden die Ergebnisse durch weitere Rückstellungen in Höhe von 0,4 Mrd. Euro in Zusammenhang mit „Dieselgate“ belastet. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen fiel mit 3,8 Mrd. Euro und einem Anstieg von 17 Prozent überraschend gut aus. Auch die Prognose kann sich sehen lassen. Trotz aller Herausforderungen will VW die Auslieferungen an Kunden im Jahr 2016 leicht steigern. Die Umsatzerlöse sollen auf dem Niveau des Vorjahres liegen, während die operative Rendite am oberen Ende der Bandbreite zwischen 5,0 und 6,0 Prozent gesehen wird.


Quelle: Reuters


Amazon: Deutlicher Gewinnanstieg erwartet

Während der US-Online-Händler immer neue Geschäftsfelder wie die Paketzustellung erkundet, ist derzeit vor allem der Bereich Cloud Computing (Amazon Web Services, AWS), der für Furore sorgt. Schließlich das Geschäft nicht nur wachstumsstark, sondern auch profitable. Genau das hatte Amazon lange Zeit gefehlt. Kein Wunder also, dass Amazon zuletzt einige Rekordgewinne präsentieren konnte. Laut Reuters rechnen Analysten für das September-Quartal im Schnitt mit einem satten Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie von 17 Cents im Vorjahr auf nun 80 Cents. Die Umsatzerlöse werden wiederum bei 32,69 Mrd. US-Dollar gesehen. Dies wäre ein Anstieg von knapp 29 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Update Amazon: Rendite erneut geopfert
Investoren reagierten enttäuscht auf die jüngsten Amazon-Quartalsergebnisse und den Ausblick auf das laufende Schlussquartal 2016. Zwischen Juli und September lagen die Umsatzerlöse bei 32,7 Mrd. US-Dollar. Ein Anstieg von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Schnitt laut Reuters mit einem Wert in Höhe von 32,69 Mrd. US-Dollar gerechnet. Zudem wurde ein Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie von 17 Cents im Vorjahr auf 80 Cents erwartet. Amazon wies jedoch lediglich einen Wert von 52 Cents aus. Während das Unternehmen einmal mehr mit dem Wachstum des Bereichs Cloud Computing (Amazon Web Services, AWS) überzeugen konnte, reagierten Anleger enttäuscht auf die hohen Kosten des Wachstums. Auch die Prognose kam nicht besonders gut an. Amazon will zwischen Oktober und Dezember einen operativen Gewinn von 0 bis 1,25 Mrd. US-Dollar einfahren. Laut FactSet liegen die durchschnittlichen Analystenschätzungen mit 1,62 Mrd. US-Dollar jedoch deutlich höher. Auch bei den Umsätzen hätte sich die Analystenzunft mehr gewünscht. Während die Marktexperten im Schnitt von Erlösen in Höhe von 44,58 Mrd. US-Dollar ausgehen, prophezeit der E-Commerce-Riese selbst einen Wert zwischen 42,0 und 45,5 Mrd. US-Dollar.


Qulle: Reuters


Twitter sucht nach neuen Wegen

Lange Zeit hatten die Übernahmespekulationen rund um den Kurznachrichtendienst Twitter für Anlegerfantasien gesorgt. Allerdings herrschte große Enttäuschung, als sämtliche Interessenten absprangen. Damit müssen sich Twitter-Anleger offenbar wieder mit einem unklaren Geschäftsmodell und den in den vergangenen Jahren im Gegensatz zu großen Konkurrenten wie Facebook schwächelnden Zuwächsen bei den Nutzerzahlen beschäftigen. Wenigstens rechnen Analysten im Schnitt laut Reuters mit einem Umsatzanstieg im dritten Quartal von 6,5 Prozent auf 606,05 Mio. US-Dollar. Im Gegensatz dazu wird mit einem leichten Rückgang des bereinigten EPS von 0,10 auf 0,09 Cents gerechnet.


Update Twitter: Positive Überraschung

Während zuletzt ein Interessent nach dem anderen aus dem Bieterrennen um eine Twitter-Übernahme ausgestiegen ist, konnte der Kurznachrichtendienst nun mit den Geschäftsergebnissen für das dritte Quartal 2016 überzeugen. Zwischen Juli und September wurden die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 616 Mio. US-Dollar gesteigert. Die Erlöse lagen über den Reuters-Konsensschätzungen von 606,05 Mio. US-Dollar. Der bereinige Gewinn je Aktie kam mit 13 Cents ins Ziel. Zuvor wurde mit einem leichten Rückgang des bereinigten EPS von 0,10 auf 0,09 Cents gerechnet. Die Haupteinnahmen kamen einmal mehr aus der Werbung. Die Werbeerlöse kletterten um 6 Prozent auf 545 Mio. US-Dollar. Darüber hinaus will Twitter fit für die Zukunft sein. Zur Kostensenkung soll rund 9 Prozent der weltweiten Belegschaft abgebaut werden. Möglicherweise findet sich dann jemand, der das Unternehmen übernehmen möchte.




Quelle: Reuters


ExxonMobil: Ein Hoffnungsschimmer

Beim US-Ölkonzern ExxonMobil dürfte auch das dritte Quartal 2016 unter dem Einfluss niedriger Ölnotierungen gestanden haben. Analysten gehen laut Reuters-Konsens erneut von deutlichen Rückgängen bei den Umsätzen und Gewinnen im Vorjahresvergleich aus. Allerdings gibt es einen Hoffnungsschimmer. Während die Ölkonzerne massive Sparprogramme aufgelegt haben, um sich auf niedrige Preise einzustellen, hat die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) zuletzt eine Förderbegrenzung angekündigt, so dass sich die Ölnotierungen bald erholen und damit die Gewinnsituation bei ExxonMobil & Co verbessern könnten.

Update ExxonMobil: Weitere Kostensenkungen stehen an
Das weltgrößte börsennotierte Energieunternehmen ExxonMobil litt auch im dritten Quartal 2016 unter den niedrigen Ölpreisen und schwächeren Margen im Raffineriegeschäft. Zwischen Juli und September lag der Nettogewinn bei 2,65 Mrd. US-Dollar und damit um 38 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit verlangsamte sich der Gewinnrückgang jedoch deutlich. Auf Neunmonatssicht fiel der Nettogewinn gegenüber 2015 um 54 Prozent auf 6,16 Mrd. US-Dollar. Dabei zeigte man sich auf Unternehmensseite mit der Gesamtperformance angesichts der anhaltend schwierigen Marktbedingungen zufrieden. Da eine nachhaltige Erholung des Rohölpreises nicht in Sicht zu sein scheint, bleibt der Fokus vorerst auf weiteren Kostensenkungen.



Quelle: Reuters


 

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